Analyse Albemarle

Mai 2016:

Marktkapitalisierung: 6,5 Mrd. €

 

Mittelgroßer Spezialchemie- und Kunststoffkonzern aus den USA.

Insgesamt sehr stabil. Stabiler Dividendenzahler, Dividende ununterbrochen seit den 90ern.

EK-Quote sank 2014 drastisch, wegen der Übernahme von Rockwood Lithium.

Genau Rockwood Lithium macht den Konzern aber auch interessant weil er einer der größten Lithiumförderer der Welt ist. Lithium wird in den USA und in Chile gefördert. 2016 dürften etwa 59.000 Tonnen gefördert werden (vgl. Der Aktionär 19/16).

Die Nachfrage nach Lithium ist in den letzten Jahren bereits stark gestiegen (wegen Akkus). Allerdings stieg die Produktion noch stärker. Die Produktion kann jedoch nicht beliebig erweitert werden. Die Nachfrage könnte dagegen, falls der Elektromotor bei Autos massentauglich wird immens steigen und die Lithium-Produzenten können enorme Gewinne einfahren.

Die Aktie ist somit eine Wette auf steigende Lithiumpreise bzw. den Elektroantrieb bei PKW´s.

Sollte kein Durchbruch beim Elektroantrieb erfolgen oder eine alternative Technologie ohne Lithiumbedarf gefunden werden, würde das enorme Hochfahren der Produktion in den letzten Jahren wohl zu einem ebenso immensen wie nachhaltigen Preisverfall führen.

Albemarle ist eine eher konservative Wette auf Lithium, da es sich eben um einen größeren Spezialchemiekonzern handelt der auch Lithium fördert, der Hebel auf den Lithiumpreis ist somit geringer als bei reinen Lithiumproduzenten.

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